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Gratitude is the best attitude

Gratitude is the best attitude

Ach da war sie wieder diese kleine fiese Stimme. Zu unflexibel, nicht stark genug, zu langsam, zu schnell, zu dies, zu das und sowieso und überhaupt, das Leben ist gemein und zwar nur zu Dir. Kennst Du das?
Ständig nörgelt da jemand in Deinem Hirn rum und irgendwann merkst Du gar nicht, dass Du den ganzen Tag schon eine ellenlange, fiese Konversation mit Dir selber führst, die, sind wir mal ehrlich, Dir überhaupt nicht gut tut. Ganz schnell rücken so die guten Dinge im Leben, die kleinen Teilerfolge, die wir feiern sollten, in weite Ferne. Schade…

Aus irgend einem Grund ist es einfacher sich am Negativen festzubeissen. Kunststück, bei so vielen schlechten Nachrichten rund um den Globus. Wir sind schon buchstäblich auf Negativität getrimmt. Von heute auf morgen können wir nicht die ganze Welt ändern, aber wir können bei uns anfangen.
Alles eine Frage der Übung – Probier’s aus!

Anstelle am Morgen gleich zum Smartphone zu greifen (75 % aller Menschen greifen beim Aufstehen in den ersten 15 Minuten bereits zum Smartphone), streck Dich mal von Kopf bis Fuss. Vielleicht hast Du ein Fenster in der Nähe, dass Du aufmachen kannst? Zurück in’s Bett hüpfen, die kühle Morgenbriese einatmen, genüsslich gähnen und dem Vogelgezwitscher zuhören. Wer keine Vögel mag, der lässt die Fenster zu. :)
Dann denke an 3 Sachen, die Dein Leben bereichern, schöner und befreiter machen. 3 Sachen für die Du dankbar bist. So lässt es sich auch gleich viel einfacher aufstehen. Damit aber noch nicht genug. Jedes Mal wenn Du Dich während des Tages ertappst, dass das Negative dennoch wieder stärker wird, sag einfach innerlich STOPP und denke an die 3 Sachen, für die Du am Morgen dankbar warst.
Probier’s aus! Es ist fast ein bisschen magisch, kitschig aber es funktioniert… meistens 😉 Den Weltfrieden können wir so nicht herbei zaubern, aber es ist ein Schritt in eine lohnende Richtung, die, wenn wir das alle vermehrter praktizieren, einen wunderbaren Dominoeffekt generiert.

#ActionReaction

Alles nur noch Ponyhof, Zuckerwatte und Regenbogen? Nein, nein, denn irgendeinmal kommen wir so weit, dass wir merken, dass wir auch für die negativen Dinge im Leben dankbar sein sollen. Waaaas? Ja genau, denn genau diese fiesen Situationen lassen uns wachsen und bringen uns weiter, wenn wir es zulassen, wenn wir gewillt sind daraus zu lernen, um etwas Neues umzusetzten. Denn auch diese Sachen passieren nicht einfach mal so. Zufälle gibt es nämlich nicht.
Zugegeben, es klingt einfacher, als es ist, aber das ist ja eine anstrengende Yogastunde auch nicht immer. Also nicht aufgeben, durchbeissen oder einfach mal alles etwas gelassener nehmen und dankbar sein für die positiven kleinen Schritte, die wir meistern.
Dankbarkeit ist nicht einfach ein Begriff der Neuzeit. Dankbarkeit ist ein wunderbares Gefühl im Herzen mit einem herrlichen Effekt auf Deinen Körper, Deine Seele und Deinen Geist. Es entschleunigt, senkt Deinen Stresslevel und lässt Dich wieder etwas tiefer atmen.
In diesem Sinne – Kopf hoch, wenn die Sonne mal grad nicht scheint.
Wie immer, du hast es in der Hand. Jede Sekunde erneut zu entscheiden, was für dich in diesem Moment mehr Relevanz hat. Das Positive oder das Negative – Your choice. Wenn’s mal grad wieder schwierig ist und Du 1000 Entscheidungen treffen solltest, hilft Dir Yoga. Immer.