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Be here now

Be here now

Schon witzig wie sich das Yogamatten-Universum von Mal zu Mal verändert. Manchmal ist es einfach nur genial, die Posen gelingen, der Atem fliesst und nichts, aber auch gar nichts, kann mich aus der Ruhe bringen. Und dann gibt es Tage, an denen ich das Gefühl habe, dass ich das alles grad zum allerersten Mal mache. Alles fühlt sich steif an, die Luft ist und war sowieso noch nie da, und die Balance hat sich auch bereits nach den ersten paar Posen in die Ferien verabschiedet.

Eine verzwickte Angelegenheit – und alles dreht sich immer schneller im Kopf und wird zum regelrechten Selbstläufer. In solchen Momenten fragen wir uns dann oft, wieso wir überhaupt auf unseren Yogamatten stehen. Und genau zu diesem Zeitpunkt hast du die Möglichkeit, alles umzudrehen. Wie? Indem du alles so machst, wie du es normalerweise nicht tun würdest. Anstelle von komplett aufzugeben, kannst du dir einfach eine (ehrliche) Pause gönnen. Statt die nächste Folge deines Krimis im Kopf zu schreiben, kannst du dich einfach ganz bewusst auf deinen Atem fokussieren. Die Selbstgespräche unterbindest du am Besten, indem du dich einfach an die Anleitungen des Lehrers hälts und somit deinen Fokus umlenken kannst. So bleibst du im hier und jetzt: „Be Here Now“

Yoga verändert sich nicht wirklich, aber du! Yoga versucht “lediglich”, dich in Balance zu halten, während du das Abenteuer Leben lebst. Yoga glaubt an dich, ohne wenn und aber. Deine Yogapraxis ist ein wunderbares Tool, aber es funktioniert nur, wenn du auch übst. Manchmal geht’s einfach nur darum, alle Organe kräftig durchzuschütteln, oder die Muskeln zu aktivieren. An anderen Tagen geht es darum, deinen Geist in eine andere Richtung zu dehnen, um einen neuen Blickwinkel auf die Dinge zu bekommen. Und manchmal ist es einfach alles zusammen. Was sich auch immer präsentiert, es ist deine Wahl, deine Herausforderung. „Change is inevitable growth is optional.“